Wanderportal Geologischer Rundweg Düdinghausen

Startpunkt des Premiumweges "Geologischer Rundweg Düdinghausen"

Rund um Düdinghausen bieten zahlreiche Steinbrüche einen interessanten Blick in die Erdgeschichte der Region. Die schönsten geologischen Anlaufpunkte verbindet der ca. 6 km lange Geologische Rundweg (Wegmarkierung: "Kopffüßer").

Eine Parkmöglichkeit besteht am Heimathaus an der L 854.

Beschreibung

Zwischen Muscheln, Kopffüßern und Vulkanen im tropischen Urmeer

Interessante Anlaufpunkte des Geologischen Rundwegs sind der Steinbruch am Vitsenböhl, der Borghagen-Steinbruch mit einer außergewöhnlichen Info-Tafel am Bach zur Wanderung des Goldes vom Erdinnern über den Meeresboden in das Westfälisch-Waldeckische Grenzgebirge", Gerkes Steinbruch sowie der Kirchensteinbruch, dessen feinkörniger „Pönsandstein“ zum Bau der Düdinghäuser Kirche verwendet wurde.

Führungen durch Geoparkführer: Jeden 1. Sonntag im Monat von April bis Oktober, 14 Uhr ab Kirchplatz mit anschließender Einkehr im Museumscafe". Zudem bietet das Heimathaus "Dreggestobe" neben der Kirche Donnerstags von 15-17 Uhr in den Monaten April bis Oktober Drechselvorführungen an.

Die Gesteine rund um Düdinghausen stammen aus den Erdzeitaltern des Devons (417-358 Millionen Jahre vor heute) und des Karbons (358-296 Millionen Jahre vor heute). Das Erdzeitalter des Devons hatte den Charakter eines tieferen Ablagerungsbeckens, das den Schutt des nördlich gelegenen Old-Red-Kontinents aufnahm. Im Karbon wurde innerhalb dieses früheren Ablagerungsraumes eine neue Landfläche gebildet, die schließlich unter zunehmendem Druck zwischen die Böhmische Masse und das französische Zentralmassiv geriet und das Variszische Faltengebirge bildete. Das Klima während der Übergangszeit von Devon und Karbon war durch innertropische, feucht-heiße Verhältnisse geprägt, was die Bildung der Kohleflöze im heutigen Ruhrgebiet zur Folge hatte. Im östlichen Sauerland kommen neben den devonischen Gesteinen ausschließlich unterkarbonische Schichten mit einer Wechsellagerung zwischen weichen tonigen Schiefern und harten, quarzhaltigen Kieselschiefern und -kalken vor. Sie wurden am Grund eines Meeres abgelagert und in der anschließenden variszischen Gebirgsbildung aufgefaltet und übereinander geschoben.

Alter der Gesteine: Devon bis Karbon (417 – 296 Millionen Jahre vor heute)

Verwendung der Gesteine:Die Gesteine aus den Steinbrüchen bei Düdinghausen wurden für die Verwendung als Straßenschotter abgebaut. Der Sandstein aus dem Kirchensteinbruch wurde für den Bau der Düdinghäuser Kirche verwendet.

freier Eintritt

Karte & Anreise

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